Am Wochenende vom 18.9 bis zum 20.9.2026 fand für unser Team Windrocker zum 2. Mal die Jugendbundesliga statt, bei der wir wieder großartige Erfahrungen sammeln konnten.
Bei diesem Event wird zu fünft gefahren, weswegen wir ein neues Teammitglied aufgenommen haben und die Abläufe neu aufgeteilt haben. Daher lief das Training noch nicht ganz so rund, viele kleine Missgeschicke passierten.
Dafür lief der erste Racetag am Traunsee umso besser. Am Anfang hieß es erstmal auf Wind warten, aber wir haben uns die Zeit mit Spikeball und Karten spielen vertrieben. Am frühen Nachmittag ging es dann endlich aufs Wasser. Es wurden zwei Flights gefahren, wo wir uns beide Male den ersten Platz ersegelt haben.
Am zweiten Racetag ging es schon früh los, wir starteten um 6.30. In unserem ersten Race kam es bei uns leider zu einem Frühstart, jedoch hielt uns das nicht davon ab unser Bestes zu geben, denn durch gute Tacktik und Manöver schafften wir es auch in diesem Race den ersten Platz zu erreichen. Die nächsten beiden Races liefen für uns leider nicht ganz so gut, aber trotzdem war es ein erfolgreiches Wochenende. Am Ende landeten wir auf dem 4. Platz worauf wir sehr stolz sind. Wir haben auch dieses Mal viel gelernt und konnten neue Erfahrungen sammeln. Wir haben uns auch gut mit den anderen Teams verstanden und freuen uns auf nächstes Jahr.
Landesmeister, WindrockerVizemeister, STYC 13. Platz Landesliga, SCST 1
Windrocker/Reef Raff Racing gewinnt die steirische Segellandesliga 2026
Bericht: Windrocker Fotos: Andre Leers & cardamom/Marie-Theres Zirm
Spannende Wettfahrten, schwierige Windbedingungen und eine Entscheidung auf den allerletzten Metern: Von 28. bis 30. August 2026 kämpften bei der Steirischen Segellandesliga (StSLL) am Grundlsee zwölf Teams um den Sieg.
Die StSLL ist eine Regattaserie für Teams der Mitgliedsvereine des Steirischen Segelverbandes. Gesegelt wird im Ligaformat auf vier J/70-Booten: In kurzen, intensiven Flights treten die Teams gegeneinander an, wechseln zwischen den Wettfahrten die Boote und sammeln über die gesamte Regatta hinweg ihre Platzierungen. Taktisches Geschick, schnelle Manöver und gutes Zusammenspiel an Bord sind dabei besonders gefragt.
Für eine besondere Teamkonstellation sorgten in diesem Jahr die Windrocker, die erstmals gemeinsam mit Reef Raff Racing für den Steirischen Segelverband an den Start gingen. Am Steuer stand der junge Ladislaus Zirm, gemeinsam mit seinem Windrocker-Kollegen Taktiker Manuel Tüchler. Verstärkt wurden die beiden Jugendlichen durch die erfahrenen Reef-Raffer Gerhard Tüchler und Haymo Niederkofler, die am Vorschiff alle Hände voll zu tun hatten.
Traumstart mit drei Siegen
Am Freitag präsentierte sich der Grundlsee von seiner besten Segelseite. Bei gutem Wind fand sich das neu zusammengestellte Team rasch zusammen und legte einen beeindruckenden Start hin: Drei Wettfahrten, drei erste Plätze.
Damit setzte sich Windrocker/Reef Raff Racing von Beginn an im starken Feld fest und schuf eine hervorragende Ausgangsposition für die weiteren Rennen.
Am Samstag zeigte sich der Wind hingegen von seiner schwierigen Seite. Lange Wartezeiten bestimmten das Geschehen, und schließlich konnte nur eine einziger Flight gesegelt werden. Für Windrocker/Reef Raff Racing reichte es diesmal zu einem vierten Platz.
Umso angenehmer war der gemeinsame Ausklang des Tages beim Segler:innen-Essen. Abseits des sportlichen Wettkampfs blieb Zeit für Austausch, Gemeinschaft und einen gemütlichen Abend mit den anderen Teams.
Entscheidung im allerletzten Rennen
Auch am Sonntag ließ der Wind zunächst lange auf sich warten. Erst spät waren die Bedingungen gut genug, um noch zwei Flights zu starten. Damit blieb die Entscheidung um den Gesamtsieg bis zuletzt völlig offen.
Vor dem letzten Rennen lag das Feld denkbar knapp beisammen. Jeder Platz konnte über den Gesamtsieg entscheiden und entsprechend spannend entwickelte sich die letzte Wettfahrt.
Im letzten Race fiel schließlich die Entscheidung zugunsten von Windrocker/Reef Raff Racing. Das ohnehin sehr knappe Feld kam beinahe geschlossen Richtung Ziel. In gefühlter Zeitlupe schoben sich die Boote über die Ziellinie und im Fotofinish war es das Boot von Windrocker/Reef Raff Racing, das als erstes die Linie überquerte.
Damit war der Sieg perfekt: Ladislaus Zirm und Manuel Tüchler konnten sich mit der Unterstützung der beiden erfahrenen Reef-Raffer Gerhard Tüchler und Haymo Niederkofler erstmals den Sieg in der Steirischen Segellandesliga sichern.
Ein schöner Erfolg für die beiden Jugendsegler und zugleich ein Beispiel dafür, wie gut die Kombination aus jugendlichem Ehrgeiz, seglerischem Können und der Erfahrung langjähriger Regattasegler funktionieren kann.
Ein großer Dank gilt dem gesamten Organisationsteam, der Wettfahrtleitung und den Gastgeber:innen, die trotz der herausfordernden Windverhältnisse mit viel Geduld und Engagement dafür sorgten, dass möglichst viele faire und spannende Wettfahrten stattfinden konnten. Ebenso ein Dank für die gelungene Veranstaltung und die herzliche Atmosphäre an Land – eine Steirische Segellandesliga, die bis zur letzten Ziellinie spannend blieb.
28. Green Panther Cup am Grundlsee, 1. und 2. August
Wenn Papa Schlumpf mit vier Zwergen an den Grundlsee reist, dann geht es ausnahmsweise nicht um Pilzhäuser, Zaubertränke oder Gargamel. Vielmehr feierten beim 28. Green Panther Cup die neuen Roboterbojen des Nautic Club Austria ihre mit Spannung erwartete Premiere am Grundlsee.
Wettfahrtleiter Mischa Strobl alias Papa Schlumpf und Schiedsgerichtsleiter Christian Muschick reisten bereits am Freitag an, um die vier erstaunlich folgsamen Zwerge auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Im Club herrschte nach der vorangegangenen Opti-Woche noch reger Betrieb, doch Aufbau und Probelauf der Bojen gelangen bestens. So konnte die Wettfahrtleitung den Freitag beruhigt und voller Zuversicht ausklingen lassen.
Der Samstag begrüßte uns mit wunderbarem, warmem Wetter, ließ aber zunächst eine entscheidende Zutat vermissen: Wind. Der für 13 Uhr geplante Start musste daher verschoben werden. Am frühen Nachmittag setzte schließlich ein brauchbarer Westwind ein, der später Spitzenwerte von 17 Knoten erreichte. Das angekündigte Gewitter blieb erfreulicherweise aus, und bei traumhaften Bedingungen konnten vier Wettfahrten für die ILCAs sowie drei für die Optimisten durchgeführt werden.
Die vier Zwerge machten ihre Sache ausgezeichnet. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase folgten sie den Kommandos brav und ermöglichten Kursänderungen äußerst routiniert. Kein Ankerheben, kein Leinengewirr und, soweit bekannt, auch keine Diskussionen über Arbeitszeiten. Die Zusammenarbeit auf dem Wettfahrtleiterboot funktionierte ebenso reibungslos, mit Unterstützung durch Julia und Stefan Hütter vom NCA, sowie Michael Hampel vom gastgebenden Steirischen Yachtclub Grundlsee.
Mit auf dem Wasser war Opti-Trainer Sylvester Müller-Hartburg, der seinen Schützlingen den einen oder anderen wertvollen Ratschlag erteilte, selbstverständlich ausschließlich zwischen den Wettfahrten. Erfreulich war das überraschend große Teilnehmerfeld: Trotz äußerst zurückhaltender Meldetätigkeit im Vorfeld gingen schließlich elf Optis und fünf ILCAs an den Start.
Nach dem erfolgreichen Wettfahrttag folgte zunächst das Segleressen beim Stöcklwirt. Anschließend ging es zur 80er-Party in Grundlsee, wo unter anderem KITT, Falco und Michael Jackson gesichtet wurden. Ob die Roboterbojen ebenfalls auf der Tanzfläche waren, ist nicht überliefert.
Auch der Sonntag begann mit Flaute und einer kleinen Geduldsprobe. Im Laufe des Vormittags stellte sich jedoch erneut ein brauchbarer Westwind ein, diesmal etwas schwächer als am Vortag. Damit konnten die noch ausständigen zwei Opti-Wettfahrten und eine ILCA-Wettfahrt zügig absolviert werden. Bereits am frühen Nachmittag lag eine vollständige Wertung vor.
Bei den ILCAs setzte sich Thomas Müller-Hartburg vor Niki Blaschke und Michael Böhm durch. In der Opti-Klasse dominierte Madeleine Greinecker vor Valerie Seyffert und Lukas Sutovski.
So ging eine rundum gelungene Veranstaltung zu Ende. Unser herzlicher Dank gilt dem Steirischen Yachtclub Grundlsee für die hervorragende Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft in diesem wunderschönen Revier. Papa Schlumpf war zufrieden, die Seglerinnen und Segler ebenfalls, und die vier Zwerge dürfen nach ihrem gelungenen Grundlsee-Debüt wohl schon vom nächsten Einsatz träumen.
Bericht: Christian Muschik, NCA Fotos: Stefan Hütter, NCA
Insgesamt 18 TeilnehmnerOptimist PodiumGrazer Stadtmeister Optimist: Markus JessenigILCA PodiumGrazer Stadtmeister ILCA: Robert HolzerOptimist StartOptimist auf der Kreuz
Klub / Revier: Steirischer Yachtclub Grundlsee Termin: 28.-30. August 2026, erste Startmöglichkeit 13:00 Klasse: J/70 Plätze: 12 Teams auf 4 Booten Kosten: 550€ pro Team an den StSV (AT86 3807 7000 0018 0968)
Nennfristen
Nennfrist 1
15.07.2026
Ende der Nennfrist der Teams durch Mitgliedsvereine StSV
Nennfrist 2
10.08.2026
Ende der Nennfrist der restlichen Steirischen Vereine
Nennfrist 3
20.08.2026
Ende der Nennung von Teams aus dem Burgenland und aus Kärnten
Sonntag noch eine Draufgabe für alle motivierten Schiedsrichter. .
Wir waren von dem Interesse der steirischen Segler voll begeistert.
Es sind mit dem neuen Regelbuch der Worldsailing Federation gültig vom Jahr 2025 bis zum Jahr 2028 doch wieder einige Neuerungen zu beachten.
Auch ist es sinnvoll, am Beginn der Segelsaison einige Regeln für sich selbst auf zu frischen.
Am Freitag ab 18 Uhr hat unser Laurent Kolly mit gekonnter Bravour die Regelkunde den 20 Teilnehmern aus vielen steirischen Segelvereinen veranschaulicht.
Samstag früh, kam Helmut Bonomo.
Er konnte den 16 Teilnehmern mit seinen detaillierten Erklärungen das gesamte Aufgabengebiet eines Wettfahrtleiters vermitteln.
Sonntag wiederum ab einer christlichen Zeit, ging es für 15 Teilnehmer um das Thema des Schiedsrichters.
Regeln sind zwar trocken, aber Helmut Bonomo erläuterte und erklärte alle, und die Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei.
Am Ende der Tage Samstag und Sonntag sind 8 beziehungsweise 9 Kandidaten zur Prüfung angetreten und alle haben bestanden.
Wir gratulieren ALLEN.
Wir bedanken uns auch bei der Firma Sailectron, die uns die Räumlichkeiten mit einem Seminarraum incl Schulungsmonitor zur Verfügung gestellt haben.
Während in der Steiermark noch Winter herrscht und viele auf der Skipiste unterweg sind, ist unser steirischer Segelnachwuchs bereits voll im Regattamodus. Die Saison 2026 hat früh und intensiv begonnen.
Jan Schurich (NCA) startete bereits Mitte Jänner in Valencia (Spanien) in seine erste 29er Saison. Für ihn und seinen Steuermann Nici Senger-Weiss ging es gleich ordentlich zur Sache: Hohe Dünungswellen, kräftiger Wind und anspruchsvolle Bedingungen forderten das Newcomer Team vom ersten Schlag an. Zwischendurch zeigte sich Valencia aber auch von seiner besten Seite mit perfekten Trainingsbedingungen und viel Speed auf dem Wasser.
Im Rahmen des Trainings mit dem Austria Youth National Team sammelten Jan und Nici wertvolle Erfahrungen auf internationalem Topniveau. Unter der Betreuung von Trainer Simon Dekleva wurde intensiv gearbeitet und an Technik sowie Abstimmung gefeilt. Eine ideale Vorbereitung auf die ersten Regatten der Saison. Ende Jänner ging es direkt weiter mit einem weiteren Trainingsblock in Valencia. Nach zusätzlichen intensiven Einheiten steht nun das erste große Highlight an. Jan gibt sein Debüt im 29er beim Europa Cup. Wir drücken fest die Daumen für einen erfolgreichen Einstand.
Auch Nils Schurich (NCA) legte 2026 einen besonders frühen Saisonauftakt hin. Mit einem Training in Torrevieja bereitete er sich auf seine erste Mittelmeer-Regatta der Saison vor: Euromarina Optimist Torrevieja 2026 Das international hochkarätig besetzte Feld verlangte vom ersten Tag an vollen Einsatz. Österreich war mit fünf jungen Seglerinnen und Seglern vertreten und Nils erreichte als zweitbester Österreicher ein respektables Ergebnis. Betreut wurde das junge Nachwuchsteam von ihrem Trainer Andreas Geritzer. Als NCA Starter repräsentierte Nils würdig die Steiermark mit großem Engagement und Kampfgeist.
Der frühe Auftakt zeigt klar, dass der steirische Segel-Nachwuchs hochmotiviert, international aktiv und bereit für eine spannende Saison 2026 ist. Wir freuen uns auf viele weitere sportliche Highlights.
Es besteht die Möglichkeit jeweils nach den Seminaren Wettfahrtleiter sowie Schiedsrichter, eine Prüfung für den Erhalt der Lizenz, abzulegen. ( Die Prüfungsgebühr ist gesondert an Helmut zu bezahlen. ) Bei Prüfungsantritt wird die Teilnahmegebühr des Seminars wieder zurückerstattet. Für alle aktiven Race Officials im Jahre 2025 ist die Teilnahme gratis.
Die Teilnahmegebühr wird Vorort eingehoben.
Es besteht die Möglichkeit in der Mittagspause Samstag und Sonntag über einen Essensdienst Speisen zu bestellen.